Zahnfries und Doppelbiberschwanz

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Zahnfries des eines Giebelteils ist im Unterschied zum Papierschnittbogen mit Dachschindeln belegt. Da man nur die Unterseite sehen kann und mir leider keine präzise Luftaufnahme zur Verfügung stand habe ich “interpretiert” daß auch dort wie auf dem Mauerstück und auf dem Dach Doppelbiberschwanz-Dachpfannen verlegt worden sind. Das rechte Bild zeigt ebenfalls Vorbild gerecht dazu den passenden Zahnfries auf der Unterseite. Offensichtlich gab es eine repräsentative und eine weniger beachtete Seite des Gebäudes. Jede Wand hat ihren ganz eigenen Charme und ist dazu noch einzigartig. Was hier so poetisch klingt bedeutet im Modellbau den individuellen Bau jeder einzelnen Gebäudewand. Nichts kann einzweites mal verwendet werden. 

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Hauptaus fertig für den finalen Abguss

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Ich habe etwas länger überlegt ob ich diese Fotos zeige. Man könnte vermuten daß hier heftig herumgepfuscht wurde. Dabei handelt es sich nur im Korrekturen an dem Gipsurmodell. Wenn beim Abguss Teile nicht abgegossen oder mit Luftbläschen entstellt wurden, habe ich diese wieder in Kunstoff nachgebaut. Dazu kommen Anbauten die beim Urmodell nicht lohnten und erst später das Urmodell vervollkommnen. Man sieht durch den Bully auch mal die Größenverhältnisse  und die Dimension des Haupthauses. Jetzt werden noch letzte Korrekturen vorgenommen und dann geht es an den Turm und den Anbau zur Straße hin. 

Grundplatte Rohbau

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Die Grundplatte nimmt Gestalt an und ist fertig zum Abguss. Allerdings ist die finale Farbgebung noch nicht aufgebracht. Die einzelnen Gipsplatten wurden einzeln graviert, aufgeklebt und die Übergänge verpsachtelt. Der Hinterhof ist mit Absicht holprig und hat nach Originalfotos auch zwei Abwasserrinnen mit mittigen Gully. Die welligen Untergründe werden später mit Kies oder Sand aufgefüllt und teilweise begrast.

Lichtschalter

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Da im Rahmen der Abgüsse diese Lichtschalter nicht jedes mal wieder neu gebaut werden soll, wird diese nur einmal am Urmodell gebaut. Der Schalterkasten misst nur wenige mm, der Schalterknopf ist nur 1 mm lang. Das Wiking-Schild wird natürlich ebenfalls gefertigt, allerdings als Messingplakat zum nachträglichen Anbringen. 

Labyrinth

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Platte mit erster Rahmung für den Gipsguss der zukünftigen Hoffläche.

Ich hatte zwar angekündigt, dass ich als nächstes an den weiteren Mauerelementen weiter arbeite, aber heute kam bei mir der Wunsch auf mir mal Gedanken über die Bodenplatte zu machen. Die Bodenplatte soll später das Gelände und die Pflastersteinflächen tragen. Dabei gibt es noch mehrere Hürden. Zum einen muss eine relativ große Fläche graviert werden, während die Gipsfläche trocknet und die zweite große Hürde ist der Abguss der Fläche. Wie soll davon eine Form entstehen? Was soll ich als Material für das Endprodukt verwendet werden? Wenn ich dafür Gips verwende wird die Platte unendlich schwer. Es müsste ein leichtes Gießmaterial sein, weiches ausreichend Festigkeit hat. Ideen sind hier willkommen.

Haupthaus Teil 4

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Der zweite Abguss sieht zwar noch nicht perfekt aus, aber der dritte ist gelungen. Da die frischen Silikonformen trotz Trennspray Lufteinschlüsse produzieren sind die ersten Abgüsse immer schlechter als die folgenden. Der dritte Abguss war dann so gut, daß man damit ein Referenzmodell erstellen kann. Aus diesem wird dann wieder eine Form erstellt, die dann die Urform zu allen Kleinserienabgüssen wird. Ein aufwendiger Prozess, aber der Aufwand lohnt sich und liefert eine tolle Qualität. Damit sind die ersten vier Wände für das Haupthaus fertig. Es folgen die Anbauten zur Straße mit Erkern und Turm…

Bruch

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Ortsbestimmung: Die Rückseite des Hauptgebäudes zweiter Guß, nachdem der erste zu viele Lufteinschlüsse hat

Das gehört alles mit zur Testphase: “Wenn man ein Gussteil zu früh aus der Form nimmt bricht es”. Wer die Villa im Zustand nach dem Krieg bauen möchte…also noch einmal von vorn..